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Liebe Freundinnen und Freunde des Augsburger Zoos,
Anfang Oktober war ich auf der europäischen EAZA-Zootagung, auf der sich jedes Jahr rund tausend Mitarbeitende der Zoos treffen und gemeinsam Projekte und Ideen besprechen. Und es ist gut mitzubekommen, dass bei den Zoos etwas in Bewegung kommt und wir uns immer mehr als eine Antwort auf das anthropogene Artensterben verstehen. Beeindruckt hat mich die Initiative der Zoological Society of London, die den London Zoo betreibt, bei der versucht wird, Grundwasser-Verhältnisse in einem Gebiet in Mexiko so zu verändern, dass ein ausgetrocknetes Quellbecken wieder Wasser führt, um den in der Natur ausgerotteten Charco Azul Kärpfling wieder zurück in die Natur zu bringen. Und auch mit dem Schutz kleiner Quellschnecken beschäftigt man sich mittlerweile. Das ist wesentlich komplizierter, denn die Haltung solcher hoch spezialisierten Tiere ist wesentlich komplexer als beispielsweise die Haltung von Löwen.
Und ja, ich möchte und ich werde mit dem Thema Artenschutz nerven. Natürlich müssen Zoos wie unser Augsburger Zoo ein Ort der Erholung sein und das wollen wir auch sein, denn die Bindung zu Tieren und der Natur wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Aber wir wollen nicht nur das sein, sondern mit Bildungsangeboten begeistern und Artenschutz machen.
Ein Thema, das noch viel zu schwach vertreten ist, auch in der öffentlichen Wahrnehmung, ist die Forschung. Tatsächlich beteiligt sich der Zoo Augsburg auch an Forschungsprojekten. In diesem Newsletter stellen wir nicht nur ein Forschungsprojekt, sondern auch zwei Publikationen vor, an denen der Zoo Augsburg beteiligt ist. Daran sieht man auch, dass Zoos eine wissenschaftliche Expertise haben, nicht nur in der Tiermedizin oder der Verhaltensforschung, sondern auch im Artenschutz und der Systematik.
Ihr Philipp Wagner
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Vortrag über den Schutz von Quellschnecken auf der EAZA-Tagung. Foto: Philipp Wagner |
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Neue Art im Augsburger Zoo
Noch sitzen die Tiere in der Quarantäne hinter den Kulissen, aber der Augsburger Zoo hat eine weitere bedrohte Art aufgenommen: den Kapverden-Riesengecko Tarentola gigas.
Dieser 15 cm lang werdende Gecko kommt nur auf den kleinen Kapverden-Inseln Branco und Raso vor, die zusammen ca. 10 km2 groß sind. Wahrscheinlich war die Art früher weiterverbreitet, zumindest weisen Subfossilien aus Eulengewöllen von den Inseln São Vicente und Santa Luzia darauf hin. Aus diesen Gewöllen verschwanden die Nachweise aber zu der Zeit, in der die Inseln besiedelt und Mäuse eingeschleppt wurden. Etwas Besonderes ist seine Ernährung, denn der Gecko ernährt sich von zerbrochenen Eiern und wahrscheinlich auch von den Küken der Raso-Lerche Alauda razae und des Kapverden-Sturmtauchers Calonectris edwardsii. Und diese besondere Ernährung ist auch seine stärkste Bedrohung, denn der Jagddruck auf den Sturmtaucher nimmt zu. Jährlich werden ca. 5.000 Jungvögel vom Menschen erlegt, mit Spitzen von über 12.000 Individuen. Und auch in den Zoos ist die Art eine Rarität. Neben dem Tropicarium Park in Italien halten nur der Allwetterzoo in Münster und die Wilhelma in Stuttgart die Art. Die deutschen Zoos halten den Riesengecko im Rahmen des Erhaltungszuchtprogramms von Citizen Conservation. |
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Der Kapverden Riesengecko. Foto: Felix Hulbert. |
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Beitrag zur Erhaltungszucht
Hinter den Kulissen ist ein Gebänderter Fidschileguan Brachylophus fasciatus geschlüpft. Die Art gilt als stark bedroht und wird in einer EAZA-Erhaltungszucht koordiniert.
Der Gebänderte Fidschileguan kommt nur auf elf Inseln der Lau-Gruppe der östlichen Fidschi-Inseln vor. Auf der Insel Tonga wurde er eingeschleppt: Vermutlich als Ersatz für den Tonga-Riesenleguan Brachylophus gibbonsi den man als Fleischquelle so intensiv bejagt hatte, dass man ihn vor 2800 Jahren ausgerottet hat. Inseln sind sehr fragile Lebensräume und daher sind viele Insel-Arten, und so auch der Gebänderte Fidschileguan, bedroht. In diesem Fall sind es eingeschleppte Hausratten Rattus rattus und Hauskatzen Felis catus, die die Art als Beutegreifer bedrohen und auch lokale Populationen ausgerottet haben. Zudem verwüsten eingeschleppte Hausschweine Sus scrofa potenzielle Eiablageplätze und eingeschleppte domestizierte Wildziegen Capra aegagrus überweiden die Inseln so stark, dass die für die Leguane wichtigen Bäume und Büsche verschwinden. Umso wichtiger ist es, eine Reservepopulation in der Haltung zu haben, denn auf den Inseln gibt es keine Schutzprogramme und die Art kommt auch nicht in Schutzgebieten vor. |
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Jungtier des Gebänderten Fidschileguan. Foto Peter Bretschneider. |
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Gemeinsam für die Artenvielfalt!
Was haben Insekten mit Wasserbüffeln oder Nashörnern zu tun? Dieser und vielen weiteren spannenden Fragen gingen „Die Eichenkinder“, eine Kindergruppe der LBV-Kreisgruppe Augsburg, bei ihrem Besuch im Zoo Augsburg auf den Grund. Bei einer dreistündigen Entdeckungstour erfuhren die Kinder mehr über die vielfältigen Aufgaben eines Zoos und die spannenden Zusammenhänge in der Natur. Im „Grünen Klassenzimmer“ wurde geforscht, mikroskopiert und die faszinierende Welt der Insekten erkundet. Ein schönes Beispiel dafür, wie gut sich die Umweltbildungsarbeit des LBV und des Zoo Augsburg ergänzt! Und die Zusammenarbeit geht noch weiter: Als Dankeschön für die gemeinsame Zeit im Zoo übernehmen „Die Eichenkinder“ die Reinigung unserer Vogel-Nistkästen. Eine wichtige Aufgabe, denn durch die regelmäßige Reinigung wird unter anderem das Risiko von Parasiten- und Schädlingsbefall verringert. So sind die Nistkästen im kommenden Jahr wieder bereit für ihre gefiederten Bewohner.
Ein herzliches Dankeschön an „Die Eichenkinder“ und den LBV für die tolle Zusammenarbeit und das gemeinsame Engagement für die Natur! |
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Die Eichenkinder des LBV Augsburg zu Gast bei uns im Zoo. Foto: LBV. |
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Wie wollen Feuersalamander gehalten werden?
Philipp Wagner, Direktor des Augsburger Zoos, hat eine Studie angestoßen, die jetzt publiziert wurde. Der Europäische Feuersalamander (Salamandra salamandra [LINNAEUS, 1758]) ist durch den Chytridpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht, der bereits in mehreren europäischen Ländern zu massiven Bestandsrückgängen geführt hat. Ein Ansatz zur Erhaltung der genetischen Vielfalt wildlebender Feuersalamander besteht darin, Individuen aus betroffenen oder gefährdeten Populationen in überwachten Ex-situ-Reservepopulationen zu halten. Das bedeutet auch, dass Feuersalamander eventuell über viele Generationen gehalten werden müssen, bevor Bsal und seine Wirkung so gut erforscht sind, dass man Gegenmaßnahmen entwickeln und Feuersalamander wieder auswildern kann. Der Wissensstand über geeignete Haltungsbedingungen ist aber sehr uneinheitlich und daher wurde in der Studie untersucht, welche Haltungsbedingungen die Tiere präferieren.
Hier wurde die Präferenz von wildlebenden Feuersalamandern hinsichtlich zweier unterschiedlicher Haltungsanlagen in einem Wahlversuch untersucht, das heißt in einer natürlichen und einer minimalistischen Umgebung. Erstere bot Teile der natürlichen Umgebung einschließlich biotischer Materialien wie Moos, Erde und Baumrinde. Zweitere Umgebung, die vor allem von erfahrenen und spezialisierten Salamanderzüchtern genutzt wird, bot eine künstlichere, aber auch leichter zu reinigende Umgebung. Den Feuersalamandern wurde über einen Zeitraum von 60 Tagen die Möglichkeit geboten, ihren bevorzugten Aufenthaltsort zu wählen. Anfangs zeigten vor allem weibliche Feuersalamander eine Vorliebe für die naturnähere Gestaltung, und die Mehrheit der Feuersalamander bevorzugte Moos als Versteck. Im Verlauf des Experiments kam es jedoch zu einem deutlichen Anstieg der Zeit, die die Tiere in der anderen Zone verbrachten, was auf die Notwendigkeit eines abwechslungsreichen Lebensraums bei der Haltung von Feuersalamandern hinweist.
Die Studie ist hier als PDF verfügbar |
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Wild fire salamanders (Salamandra salamandra) prefer natural housing conditions ex-situ |
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Last Chance to See(quence)
So heißt das Projekt des Frankfurter Forschungsinstitut Senckenberg, an dem sich der Zoologische Garten Augsburg beteiligt. Mit dabei sind u.a. auch der Kölner Zoo und das Forschungsmuseum Koenig in Bonn. Was passiert, wenn eine Art vom Aussterben bedroht ist oder bereits aus der freien Natur verschwunden ist? Mit dem Projekt „Last Chance to See(quence)“ sollen das genetische und biologische Erbe einiger der am stärksten gefährdeten Arten der Welt bewahrt und für zukünftige Forschungs- und Artenschutzinitiativen verfügbar gemacht werden. Mithilfe der Biodiversitätsgenomik sammeln und archivieren wir wertvolle Proben auf genomischer, zellulärer und morphologischer Ebene. Durch die Kombination von Spitzenforschung mit praktischem Artenschutz und Wissenschaftskommunikation wollen wir gefährdeten Arten eine bessere Chance für die Zukunft geben. Zu unseren ersten Pilotarten gehören: Die vietnamesische Krokodilechse (Shinisaurus crocodilurus vietnamensis), von der in Vietnam schätzungsweise weniger als 150 erwachsene Individuen übrig sind. Sowie zwei vom Aussterben bedrohte Schildkrötenarten, Cuora zhoui und Cuora aurocapitata, die beide in der Natur möglicherweise ausgerottet sind. Durch die Kombination von Forschung, Naturschutzmaßnahmen und öffentlicher Beteiligung schaffen wir eine langfristige Grundlage für bedrohte Arten und setzen den „One Plan“-Ansatz der IUCN in die Praxis um. Denn der Erhalt der biologischen Vielfalt bedeutet mehr als nur den Schutz dessen, was noch vorhanden ist – er bedeutet auch, die biologischen Informationen zu bewahren, die wir sonst für immer verlieren könnten. |
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Wissenschaftliches Poster zum „Last Chance to See(quence)” Projekt. |
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Wissenstransfer
Über die Stiftung Artenschutz hat der Artenschutzfonds des Augsburger Zoos zwei Mitarbeiterinnen des Angkor Centre for Conservation of Biodiversity (ACCB) in Kambodscha die Teilnahme an einer wissenschaftlichen Konferenz ermöglicht.
Die ACCB-Tierärztin Becky Lauer und die Tierarzthelferin Phorn Sreymom reisten vom 19. bis 21. Oktober nach Bogor, Indonesien, um an der Konferenz der Asian Society of Conservation Medicine teilzunehmen. Während der dreitägigen Konferenz konnten sie Kontakte zu anderen Fachleuten aus dem Bereich der Wildtiermedizin knüpfen, die in Asien tätig sind, und Wissen austauschen. Und Artenschutz vor Ort kann nur dann gelingen, wenn ein Wissenstransfer stattfindet. Zudem präsentierten Becky und Sreymom ein Poster über die Sterblichkeit bei Jungtieren der Gelbkopfschildkröte Indotestudo elongata. Die Daten wurden im Rahmen eines Auswilderungsprojekts des ACCB gewonnen, das der Augsburger Zoo begleitet.
Sreymom ist ein schönes Beispiel, wie wichtig Wissenstransfer und der Aufbau von Bildungsprogrammen sind. Sie hat im ACCB als Köchin angefangen, später als Tierpflegerin und Assistenzkuratorin gearbeitet und kümmert sich jetzt selbstständig als Tierarzthelferin um die Gesundheit der Tiere in den Auswilderungsprojekten des ACCB. Auf der Konferenz war sie die einzige Teilnehmerin aus Kambodscha und sie konnte wertvolle Erfahrungen sammeln. |
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Tierarzthelferin Phorn Sreymom vor ihrem wissenschaftlichen Poster auf der Tagung der Asian Society of Conservation Medicine. Foto: Becky Lauer |
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Erschienen: erster Band der Serie Reptiles of the World
Nach den großen Kompendien Birds of the World und Mammals of the World, ist nun der erste Band der Reptiles of the World erschienen, der die Krokodile und Schildkröten behandelt. Und das unter Beteiligung des Augsburger Zoos, denn Philipp Wagner ist der Erstautor des Kapitels über die Altwelt-Sumpfschildkröten (Geoemydidae), der mit rund 70 Arten artenreichsten Familie innerhalb der Schildkröten und die wahrscheinlich am stärksten bedrohte Gruppe. Die meisten Arten der Familie kommen in Asien und Europa vor, einige aber auch in Mittel- und Südamerika. Unter ihnen befinden sich zahlreiche kritisch bedrohte Arten und Artengruppen, wie die Flussschildkröten oder die Scharnierschildkröten. Für zwei Arten der Scharnierschildkröten (Gattung Cuora) wird das EAZA-Erhaltungszuchtprogramm vom Zoo Augsburg koordiniert und nahezu alle Arten sind so stark bedroht, dass sie auf ex-situ-Artenschutz angewiesen sind. |
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Erster Band der Reptiles of the World. Foto: Lynx Books |
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WB-Himalayaland
Langsam entstehen auch die Gipfel im Augsburger Himalaya. Der Bau der neuen Anlage neigt sich langsam dem Ende zu und die Huftier-Gehege werden modelliert. Auch der Wegebau und der Bau der Voliere schreiten weiter fort, so dass wir die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beenden können. |
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Einblick in die Baustelle des WB Himalayaland. |
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Zookalender 2027 des Freundeskreises
Der Augsburger Zookalender wurde wieder vom Freundeskreis des Augsburger Zoos produziert und zeigt wieder tolle Fotos von Arno Wehrmann und Peter Bretschneider. Die aktuelle Ausgabe kann ab sofort für 15.- € an der Zookasse, der Zoogaststätte und hier im Onlineshop für 18,- € inkl. Porto erworben werden. Es fallen € 2,00 Bearbeitungsgebühr pro Bestellung an. Nachdem alle Beteiligten kostenlos gearbeitet haben geht der dadurch erzielte Erlös zu 100% an den Freundeskreis des Augsburger Zoos. Das Titelbild ist dieses Mal die Schraubenziege – eine der prägenden Arten des WB-Himalayalands. |
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Die Buchara-Schraubenziege Capra falconeri heptneri ZALKIN, 1945. Foto Peter Bretschneider |
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Artporträt: Onager (Equus hemionus onager BODDAERT, 1758)
Der Onager ist eine Unterart des Asiatischen Esels und mittlerweile kritisch von der Ausrottung bedroht. Die einzige natürliche Population des Onager im Iran wird auf nur noch 720 Individuen geschätzt. Hier lebt er in den steinigen Wüsten und Halbwüsten des Bahram-e-Goor und des Touran Schutzgebiets. Doch auch Schutzgebiete helfen nicht bei den Bedrohungsfaktoren. Trotz hoher Strafen wird der Esel immer noch illegal bejagt. Wasserstellen werden seltener und die Überweidung durch Nutztiere verstärkt den Druck auf die Wildtiere. Zudem besteht immer noch der Glaube, dass die Leber und das Knochenmark der Esel gegen diverse Krankheiten helfen soll. Und eine neue Form bedroht gerade die Esel weltweit: Ejiao, eine Gelatine, die aus Eselhaut hergestellt wird und die in China als Wundermittel gegen Falten gehandelt wird. Das hat dramatische Folgen für die globale Eselpopulation. Um die Nachfrage nach Ejiao zu decken, müssen jedes Jahr ca. 4,5 Millionen Esel geschlachtet werden. „Nur“ 1,8 Millionen davon stammen aus China selber. Durch den extremen Rohstoffmangel und die hohen Preise auf dem globalen Schwarzmarkt geraten auch asiatische und afrikanische Wildeselarten wie der Onager zunehmend ins Visier von Wilderern. Ihre Häute werden illegal gehandelt und für die Gewinnung der begehrten Gelatine beigemengt. Bei uns leben ein Männchen und vier Weibchen. Das älteste Tier wurde 2009, die beiden jüngsten 2022 geboren. Zwei Stuten kommen aus Ostrava (Tschechien), eine Stute aus Hamburg und eine Stute ist aus Le Vigen in Frankfurt zu uns gekommen. Harun, das Männchen, ist ein echter Augsburger Junge und bei uns geboren. |
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Ein Onager Equus hemionus onager im Augsburger Zoo. Foto Peter Bretschneider |
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Werde Teil des Zoo Augsburg
Der Zoo Augsburg sucht Verstärkung in der Tierpflege:
Wer Tiere nicht nur versorgen, sondern den Zoo aktiv mitgestalten, Artenschutzprojekte unterstützen und Wissen an Besucherinnen und Besucher weitergeben möchte, findet hier eine abwechslungsreiche Aufgabe in einem engagierten Team. |
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Veränderungen im Tierbestand
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Erklärung: die erste Zahl ist die Anzahl der männlichen Individuen; die zweite die Zahl der weiblichen Individuen und die dritte die Individuen mit unbekanntem Geschlecht. |
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Tel. 0821 567149-0 Fax. 0821 567149-13
Geschäftsführung: Dr. Philipp Wagner
Registergericht: Amtsgericht Augsburg HRB 6066 |
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