ZOO Augsburg
Newsletter
23.02.2015
www.zoo-augsburg.de
 
 
  Liebe Freunde des Augsburger Zoos,  
 
 
Auch wenn die Temperaturen noch ziemlich im Keller sind, werden die Tage doch deutlich länger und alle warten auf den Frühling. Die ersten Geburten gab es bereits im Augsburger Zoo, aber leider auch traurige Todesfälle.

Die Eröffnung der begehbaren Vogelvoliere steht bevor, sie ist für Ostern angedacht. Damit dies wirklich realisiert werden kann, muss es aber noch deutlich wärmer werden.
 
 
Neues aus dem Tierbestand
 
  Geburten:  
 
  In den letzten vier Wochen gab es schon einige Geburten zu verzeichnen. So kam bei den Rotbüffeln ein hübsches Stierkalb zur Welt und bekam den Namen Eric.  
 
   
 
  Erstmals in Augsburg, und wahrscheinlich erst in einer Handvoll Zoos weltweit, schlüpfte ein Fidschi-Leguan. Die ersten Tage sind bei dieser Art etwas heikel, da es schwierig ist die Jungtiere an die angebotene Nahrung zu gewöhnen. Inzwischen nimmt die kleine Dame aber schon Nahrung zu sich, so dass wir vorsichtig optimistisch sind.  
 
   
 
  Bei den Rosapelikanen wächst ein Küken auf, und erfreulich ist, dass sich zwei Krauskopfpelikanpaare gefunden haben, die auch auf Eiern sitzen.  
 
   
 
  Außerdem gab es eine Frühgeburt bei den Kapuzineraffen. Die betagte Mutter Erna bekam ein noch unbehaartes Jungtier, was nicht lebensfähig war.  
 
  Zugänge:   
 
  Für die neue begehbare Vogelvoliere kamen zwei Nachtreiher aus dem Zoo Halle. Inzwischen haben wir außerdem grünes Licht für den Transport der Brachvögel aus dem Zoo Rotterdam. Es steht zu hoffen, dass dies noch vor der Eröffnung realisiert werden kann.  
 
   
 
  Tierabgaben:   
  Die Gruppe der Steinböcke wurde reduziert damit für die neuen Geburten im Frühjahr wieder ausreichend Platz zur Verfügung steht. Vier Männchen reisten in den Wildpark Klosterwald und ein Weibchen in den Wildpark Feldkirch in Österreich.  
 
 
Dieter Gillessen
 
 
  Die letzten Nachzuchten von den Stirnlappenbasilisken wurden an den Zoo Rhenen (NL) abgegeben. Eine Schopfwachtel ging an den Zoo Chemnitz und zwei männliche Nachzuchten der Straußwachteln an die Gruson Gewächshäuser in Magdeburg.  
 
   
 
  Todesfälle:   
 
  Sehr traurig war der Tod unserer Giraffe Luna. Sie stürzte in ihrem Stall und konnte nicht mehr aufstehen. Leider gab es keine andere Lösung als sie einzuschläfern. Erste vorläufige Obduktionsbefunde haben eine hochgradige Darmentzündung ergeben. Die Folge davon könnten Koliken gewesen sein. Der Grund für die Darmentzündung ist noch nicht klar.  
 
   
 
  Verstorben ist außerdem einer unserer Biber. Hier steht der Obduktionsbefund noch aus, allerdings war das Tier bereits sehr betagt.

Auch der männliche Sperlingspapagei in der Tropenhalle ist verstorben. Leider gibt es von dieser Art nur sehr wenige Halter, so dass es schwierig wird einen neuen Paarpartner für das verbleibende Weibchen zu finden.
 
 
... und sonst: 
 
  Die Agutis und die Zwergseidenaffen sind bereits in das neu eingerichtete Gehege im Tigerhaus eingezogen. Beide Arten fühlen sich offenbar ausgesprochen wohl. Gleichzeitig bedeutete es das Sich-Kennenlernen unseres neuen Agutipaares – und das sieht bisher ziemlich vielversprechend aus was Nachwuchs betrifft. In den nächsten Tagen werden die drei männlichen Springtamarine auch dorthin umziehen.  
 
   
 
  Für das neue Bauprojekt des Freundeskreises des Augsburger Zoos: die Biber- und Otteranlage mit einheimischen Fischen wurde der Bauantrag eingereicht. Wir hoffen, dass dieser in den nächsten Tagen genehmigt wird, damit das Projekt noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann.  
 
   
 
   
 
  In dieser Woche soll noch das fehlende Netz an den Schleusen der neuen Vogelvoliere eingebaut werden, und dann steht der Eingewöhnung der Vögel nichts mehr im Wege - sofern die Temperaturen noch etwas nach oben gehen.  
 
   
 
 
 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei Ihrem nächsten Besuch,

Ihre

 
 
   
 
Sollte der Newsletter nicht korrekt angezeigt werden, klicken sie bitte hier