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ZOO Augsburg
Newsletter
24.03.2009
www.zoo-augsburg.de
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Ist der Winter
endlich vorbei? Noch scheint es ein
letztes Aufbäumen zu geben, ist es doch
immer noch sehr kalt und ungemütlich
gewesen. Erst am vergangenen Wochenende
erlebten wir einen ersten Hauch von
Frühling. Möglicherweise hängt dies ja
mit der Rückkehr unserer Direktorin
zusammen, die etwas von der
afrikanischen Sonne im Reisegepäck
hatte. Langsam geht es auf Ostern zu, da
soll sich der Zoo unseren Besuchern von
seiner besten Seite zeigen. Dazu
brauchen wir natürlich gutes Wetter. Den
ersten österlichen Eindruck geben
bereits unsere Nandus, die ihr
Gemeinschaftsnest schon mit Eiern
gefüllt haben. Auch unsere Nashörner
tummeln sich jetzt draußen im Vorgehege
und genießen die ersten Sonnenstrahlen.
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Geburten:
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Die beiden
Alpakajungen vom Januar haben noch eine
Spielgefährtin dazu bekommen, diesmal
braun und weiß, Vater Jasper konnte sich
diesmal farblich durchsetzen. In der
Anfangzeit hatte die Alpakamutter kaum
Milch. So bekam das Jungtier zusätzlich
von der Tierpflegerin die Flasche mit
Lämmermilch. Die Kleine hat sich
prächtig entwickelt, die Milch bei der
Mutter fließt auch wieder. Bei gutem
Wetter kann man die drei Jungtiere bei
ihren Rennspielen auf der Anlage
erleben.
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Bei den Kamerunschafen kam ein Lamm auf
die Welt und unsere Rüsselspringer im
Elefantenhaus haben ebenfalls ein Baby.
Meist versteckt sich der kleine
Winzling, doch dann und wann kommt er
heraus und flitzt durch seine Anlage.
Bei den Wasserbüffeln gab es einen
männlichen Nachwuchs, leider musste er
eingeschläfert werden – davon später bei
den Todesfällen.
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Foto:
S. Jansen

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Zugänge:
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Unsere beiden
Streifenhyänenmädel, „Loni“ und „Lea“,
die im letzten Monat aus Berlin zu uns
gekommen sind, haben ihre anfängliche
Scheu abgelegt. Sie sind jetzt meist auf
der Außenanlage zu sehen. Sobald der
Tierpfleger mit dem Fleischeimer
erscheint, kommen sie ihm entgegen.
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Foto:
Dieter Gillessen
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Im Vogelrevier
haben wir diesen Monat mehrere Zugänge
zu verzeichnen. Herr Bretschneider hat
aus dem Zoo Prag einen Weißen Löffler
geholt - als Partnerin für unser
einsames Männchen. Frau Anita Beck, eine
begeisterte Vogelliebhaberin, hat für
uns sechs verschiedene Entenvögel
besorgen können, außerdem noch je ein
Paar Diamantfinken und
Spitzschwanzamadinen. Frau Beck hat uns
schon in der Vergangenheit mehrfach mit
Kleinvögeln versorgt, alle haben in der
Tropenhalle ihren Platz gefunden.
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Neben den Vögeln
in der Tropenhalle kann man jetzt auch
wieder ein Chamäleon und eine Schar von
Gespenstheuschrecken beobachten. Vor
einer Woche haben wir zwei einjährige
Wasserbüffel aus Berlin bekommen.
Zusammen mit „Kathrin“, unserer letzten
Wasserbüffelkuh, sind sie auf der
Außenanlage zu sehen. Sicher werden sie
wieder zu beliebten Streicheltieren für
viele Zoobesucher. Mittlerweile haben
sie auch Namen bekommen, sie heißen
„Bella“ und „Rocco“. Für die
Reptiliensammlung haben wir ein Paar
Nackenstachler bekommen.
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Tierabgaben:
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Einer der 3
jungen Hammerköpfe aus der 2008
Nachzucht ist an den Zoo Antwerpen
gegangen, ein weiterer Hammerkopf geht
in der kommenden Woche an den Burgers
Zoo in Holland. Bei unseren „Augsburger
Zwergen“, einer Zwerghuhnrasse, gab zwei
„Streithähne“ zuviel, beide haben wir an
einen Zoo in Österreich abgegeben. Das
Naturmuseum Augsburg hat von uns eine
Schwarznarbenkröte und drei
Tomatenfrösche übernommen.
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Foto:
Siggi Rebhan

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Todesfälle:
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Unsere alte
Löwendame „Natascha“ lebt nicht mehr.
Schon vor einiger Zeit machte sie einen
kümmerlichen Eindruck. Bei der
Untersuchung durch unsere Tierärztin
wurde eine böse Kieferentzündung
festgestellt. Trotz Operation und
weiterer medizinischer Behandlung hat
sie sich nicht wieder erholt.
Untersuchte Gewebeproben deuteten auf
einen Tumor hin, zudem waren die
Nierenwerte sehr schlecht. In den
letzten Tagen hat sie kaum noch
gefressen. Um sie von ihrem Leiden zu
erlösen, haben wir sie einschläfern
müssen. Natascha ist als Jungtier aus
dem Zoo Nürnberg zu uns gekommen. Mit
ihren 19 Jahren hatte sie für einen
Löwen ein sehr hohes Alter erreicht.
Arthos, unser Löwenmann, ist jetzt
allein. Das soll nicht so bleiben. Wir
sind auf der Suche nach zwei passenden
Weibchen für ihn.
Und gerade
während ich den Newsletter
korrigiere kommt der Anruf, dass wir
zwei vierjährige Mädchen aus Holland
noch vor Ostern erhalten werden. Das
ist doch einmal eine Überraschung
für die Osterbesucher.
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Foto:
Dieter Paul
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Bei unsere Wasserbüffelherde bestand der
Verdacht auf eine BHV1 Infektion (Rinder
Herpes Virus). Dies ist ein Virus das
für andere Rinder hoch infektiös ist,
nicht aber für Menschen. Aus diesem
Grund bekam der Zoo die Auflage unsere
drei infizierten Wasserbüffel
einzuschläfern. Auch das neugeborene
Kalb von „Blacky“ musste getötet werden.
Es wäre als Waisenkind zu einen
Handaufzucht geworden und war großer
Wahrscheinlichkeit ebenfalls mit dem
Virus infiziert. Nur „Kathrin“ blieb
verschont: trotz mehrfacher
Blutuntersuchungen erwies sie sich
glücklicherweise als nicht infiziert.
Sie ist jetzt mit den oben erwähnten
Jungbüffeln zusammen und wird den
Verlust Ihrer Stallgenossen wohl bald
verschmerzt haben.
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Während die
Handwerker im neuen Pavianhaus sehr
fleißig waren, kommen nach einer langen
Winterpause dort auch die Arbeiten im
Außenbereich wieder in Gang. Als erstes
wird der Zaun aufgebaut, Erdkabel und
Wasserpumpen müssen verlegt und
installiert werden, an der Außenfassade
des Hauses gibt es auch noch einiges zu
tun. Auch auf dem Afrika Panorama konnte
die Arbeit auch wieder aufgenommen
werden. Stabile Schiebetore zwischen dem
Vorgehege der Nashörner und der Anlage
sind eingebaut, doch noch ist die
Freianlage für die Nashörner nicht
ausreichend gesichert. Wir müssen
sicherstellen, dass die Wassergräben
keine Gefahr für die Tiere bedeuten.
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Das neue Projekt
des Freundeskreises, die begehbare Katta
Anlage, wurde der Presse vorgestellt.
Die Planung und Vorbereitung für den Bau
ist jetzt in vollem Gange.
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Unsere beiden
Kaffernhornraben sind nach wie vor im
Winterquartier im Antilopenhaus
untergebracht. Seit 3 Wochen sitzt das
Weibchen fest auf ihren zwei Eiern.
Fürsorglich wird es von Männchen
gefüttert. Wir hoffen, dass es dieses
Jahr mit der Nachzucht klappt. Es wäre
das erste Mal bei dieser Vogelart im
Augsburger Zoo.
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Foto:
S. Jansen

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Auch wenn die
Vogelgrippe in der Presse kaum noch
erwähnt wir, für den Zoo ist sie nach
wie vor ein Thema. Wir impfen jedes Jahr
einen Großteil unserer Vögel. Die
diesjährige Impfung hat in der letzten
Woche stattgefunden. Bei einem
eventuellen Ausbruch der Vogelgrippe in
Augsburg müssen wir nicht unseren
gesamten Vogelbestand töten.
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Und wieder gibt es
viele neue Fotos in unserer Bildergalerie:
23 um genau
zu sein. Und auch Sie können jetzt Ihre
Bilder, die Sie im Zoo gemacht haben, hochladen.
Viele Fotografen nutzen den Service bereits
und es macht immer großen Spaß nachzusehen,
welche neuen Fotos denn eingestellt wurden.
Sehen Sie doch einmal unter „Neueste
Uploads"
ZOO Augsburg nach, es sind ganz tolle Fotos.
Und wenn Sie mögen, können Sie diese herunterladen
oder als E-Cards verschicken.
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Ich wünsche Ihnen
viel Spaß bei Ihrem nächsten Besuch,
Ihre
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