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ZOO Augsburg
Newsletter
23.06.2008
www.zoo-augsburg.de
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Da ich in wenigen
Stunden in den Urlaub verschwinde, habe
ich das Schreiben des Newsletters in die
bewährten Hände von Herrn Möller gelegt
(damit Sie auch wirklich auf dem absolut
neuesten Stand sind). Ich kann aber
schon jetzt sagen, dass wir wieder viele
Geburten hatten und auch unser lange
erwarteter Neuzugang aus Singapur
eingetroffen ist. Über seine ersten Tage
in Augsburg lesen Sie weiter unten. Auch
zu den RHINOS, die mittlerweile im
Stadtgebiet zu bestaunen sind gibt es
etwas zu erzählen, mittlerweile ist die
Zahl schon auf 40 Stück angewachsen und
erfreulicherweise kommen immer noch mehr
dazu. So wünsche ich Ihnen denn wie
immer viel Spaß beim Lesen des
Newsletters, den ich natürlich auch in
Kreta erhalten werde!!
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Geburten:
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Zwei unserer
Zebrastuten, „Kalima“ und „Coba“, haben
im Abstand von 2 Tagen je ein Fohlen zur
Welt gebracht. Beide Jungtiere sind
weiblich, sie sind gesund und kräftig
und werden von den Müttern fürsorglich
behandelt. Mittlerweile sind sie
tagsüber bei ihren übermütigen
Laufspielen auf der Außenanlage zu
beobachten.
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Der Höhepunkt
aber war die Geburt einer jungen
Giraffe: „Lada“, unsere 5-jährige und
damit jüngste Giraffe, hat am 17. Juni
ihr erste Kalb geboren. Fast 4 Stunden
hat die Geburt gedauert. Dann plumpste
das Giraffenbaby aus 2 Meter Höhe auf
das Strohpolster. Es ist ein gesunder
und starker Junge, der nach kurzer Zeit
bereits auf allen Vieren stand. „Lada“
kümmerte sich von der ersten Minute an
intensiv um den Kleinen, leckte ihn
trocken und ließ ihn trinken. Nach den
Erfahrungen bei der Giraffengeburt im
vergangenen Jahr hatten wir
vorsichtshalber unsere Tierärztin dabei.
Glücklicherweise brauchte sie nicht
eingreifen, die Geburt verlief ganz ohne
Probleme. Am folgenden Tag machte der
Kleine bereits seine ersten Bocksprünge.
Trotzdem ließen wir das Giraffenhaus für
einige Tage geschlossen, um Mutter und
Kind Ruhe zu geben. In den nächsten
Tagen werden sie aber mit den anderen
Giraffen auf der Außenanlage sein.
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Bei den
Nasenbären gab es ebenfalls Nachwuchs,
zwei Weibchen hatten je 5 und 6 Junge
geboren. Wenige Tage später waren bei
einem Wurf alle Jungtiere bis auf eines
spurlos verschwunden. Das letzte aus dem
Wurf wurde von der Mutter nicht
angenommen. Es wird zur Zeit von einer
ehemaligen Tierpflegerin mit der Flasche
aufgezogen. Die Jungen des anderen
Wurfes sind mittlerweile bei ihren
ersten Kletterversuchen auf der Anlage
zu sehen.
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Foto:
Siggi Rebhan

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Weiterhin wurde
bei den Muntjak ein Junges geboren, es
ist wohlauf und wird gut von der Mutter
versorgt. Auf dem Steinbockberg sind 5
Jungtiere zur Welt gekommen, 2 der
Jungen sind aber einige Tage nach der
Geburt gestorben. Die Ture haben 4
Jungtiere, wovon eins leider auch
gestorben ist. Von den 6 Jungen bei den
Schraubenziegen hat ebenfalls ein Junges
nicht überlebt. Und bei den
Kamerunschafen laufen mittlerweile 15
Jungtiere mit der Herde.
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Foto:
Brettschneider

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Auch bei den
Vögeln gab es Nachwuchs: den Anfang
machten die Hawaiigänse mit 3 Jungen,
gefolgt von Magellan-, Streifen-,
Kanada- und Rostgänsen. In der
Tropenhalle sind jetzt junge
Hammerköpfe, Rotschulterenten, eine
kleine Purpurfruchttaube und ein
Trielküken zu sehen. Bei den Pinguinen
gab es mehrere Eier. Allerdings sind nur
2 Kücken geschlüpft, wobei ein Jungvogel
bereit nach wenigen Tagen gestorben ist.
Das andere Pinguinküken entwickelt sich
aber gut. 3 Storchennester sind mit
jeweils einem Jungvogel besetzt; bei
unserem wilden Storchenpaar oberhalb der
Mähnenwolfanlage scheint es zwei
Jungstörche zu geben.
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Zugänge:
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Wie oben bereits
erwähnt ist unser lang erwarteter
Plumplori „Teddy“ endlich angekommen. Er
hat die lange Flugreise von Singapur gut
überstanden. Nachdem er sich einige Tage
allein in der Plumplorianlage umsehen
konnte – erst etwas schüchtern, dann
immer kecker - ist er jetzt mit „Kalle“
dem Weibchen zusammen. Anfänglich war
„Kalle“ gar nicht begeistert, zumal
„Teddy“ sich erdreistet hatte, ihre alte
Höhle in Beschlag zu nehmen. Sie musste
sich mit der Ausweichhöhle zufrieden
geben. Doch mittlerweile haben sie sich
arrangiert und es gibt erste Andeutungen
von Annäherungsversuchen. Wir hoffen,
dass sich die Beiden gut verstehen, und
das es – vielleicht – einmal junge
Plumploris im Augsburger Zoo gibt.
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Vom Vogelpark
Olching haben wir einen männlichen
Seidenreiher als Leihgabe bekommen, der
sich hoffentlich mit einem unsrer beiden
Weibchen paaren wird.
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Tierabgaben:
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Wie bereits im
letzten Newsletter angekündigt, ist
unsere Fennekfähe vom letzten Jahr in
den Drusillas Zoo Park nach England
gegangen. Im Flugzeug nach London, dann
weiter im Auto nach East Sussex. Sie ist
dort mit einem jungen Rüden zusammen und
wird sich hoffentlich gut einleben.
Der Zoo in Prag hat von uns zwei
Häherlinge übernommen, um sie zusammen
mit dem Zoo in Pilsen in einem
Zuchtprogramm aufzunehmen.
„Waldi“, unser sehr zahmer Pfau, der
sich meistens auf der Terrasse vor der
Gaststätte aufhielt, ist zum Alpakahof
in Wurzach gekommen. Wir mussten ihn
leider abgeben, da er anfing, kleine
Kinder zu attackieren.
Zwei von den jungen Zwergziegenböcken
haben wir abgeben können. Somit
verbleiben noch zwei Böcke, die wir aber
nicht zur Gruppe am Spielplatz lassen
können. Wir hätten sonst eine ähnliche
Geburtenschwemme wir im Vorjahr.
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Foto:
Siggi Rebhan

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Todesfälle:
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Das verbliebene
Rüsselspringer-Männchen haben wir
einschläfern müssen; er war alt und
hatte ein großes Geschwür auf einer
Gesichthälfte. Die Rüsselspringeranlage
wird aber in Kürze wieder mit einem
jungen Paar besetzt werden. Auch
„Luise“, eine unserer ältesten
Zwergziegen, haben wir erlösen müssen.
Sie war sehr krank, auch in der
Tierklinik konnte man ihr nicht mehr
helfen. Eine Rothalsgans ist an Legenot
gestorben. Sie hatte bereits 8 Eier im
Nest, die jetzt im Brutapparat
ausgebrütet werden.
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Vielleicht ist
Ihnen bei ihrem letzen Besuch
aufgefallen, das „Coco“ von den anderen
Schimpansen getrennt ist. „Coco“ hat
sich eine böse Verletzung am Bauch
zugezogen – vermutlich bei einem Streit
mit „Akemo“. Wie bei Schimpansen üblich
hat „Nicki“ sich um die Wunde gekümmert
– befingert/geleckt -, dabei aber die
klaffende Wunde stark vergrößert. „Coco“
ist jetzt allein auf der Außenanlage und
langsam heilt die Wunde ab.
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Die „Rhinoparade“
wurde am Samstag den 31. Mai auf dem
Rathausplatz gestartet. Für diesen Event
hatten wir optimales Wetter. 32
kunstvoll gemalte und geschmückte Rhinos
der Paten waren auf dem Platz
versammelt. Sie fanden bei Passanten und
der Presse große Beachtung. In der
folgenden Woche waren einige der Rhinos
im Foyer des CINEMAX zu sehen, andere
stellten sich auf dem Willi-Brandt-Platz
und dem Martin-Luther-Platz zur Schau.
Halten sie weiterhin Ausschau: die
Rhinos werden bis Anfang September mal
auf diesem, dann auf jenem Platz
erscheinen, bis sie dann in einer großen
Parade zusammen mit den echten
Nashörnern in den Zoo einziehen. Die
Bauarbeiten am Nashornhaus nähern sich
der Endphase. Das Gröbste ist geschafft,
aber es gibt noch einiges zu tun und es
wird mit Hochdruck daran gearbeitet.
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Und schon steht
uns ein weiteres Bauvorhaben ins Haus:
Die alte Nashornanlage an der Kasse wird
für unsere Paviane neu eingerichtet.
Zusammen mit Rotbüffeln werden sie hier
ein neues Zuhause finden. Der alte
Nashornstall wird für die Büffel
umgebaut, die Paviane bekommen ein ganz
neues Gebäude. Der alte Trockengraben
wird neu gestaltet und mit Wasser
gefüllt. Die Bauarbeiten zu diesem
Projekt werden in Kürze beginnen. Wir
werden über den Fortgang wie immer
laufend berichten.
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Und wieder gibt es
viele neue Fotos in unserer Bildergalerie:
74 um genau
zu sein. Und auch Sie können jetzt Ihre
Bilder, die Sie im Zoo gemacht haben, hochladen.
Viele Fotografen nutzen den Service bereits
und es macht immer großen Spaß nachzusehen,
welche neuen Fotos denn eingestellt wurden.
Sehen Sie doch einmal unter „Neueste
Uploads"
ZOO Augsburg nach, es sind ganz tolle Fotos.
Und wenn Sie mögen, können Sie diese herunterladen
oder als E-Cards verschicken.
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Ich wünsche Ihnen
viel Spaß bei Ihrem nächsten Besuch,
Ihre
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