|
ZOO Augsburg
Newsletter
22.11.2007
www.zoo-augsburg.de
|
|
|
|
|
|
|
|
Der Winter hat
sich dieses Jahr schon früh gemeldet.
Zunächst mit nasskaltem Regenwetter,
dann mit Schnee und Eis. Für viele ist
dies kein „Zoowetter“ mehr. Doch für die
wenigen, die jetzt noch kommen, ist es
ein besonderes Erlebnis: mit viel mehr
Ruhe kann man sich intensiver den Tieren
widmen.
Besonders hinweisen möchte ich auf
unseren nächsten Dientag-Vortrag am
11.Dezember um 14:00 Uhr in der
Zooschule. Unter dem Titel „Bauen für
Zootiere“ berichtet Frank Kirsten über
Unwägbarkeiten und Herausforderungen
dieser sehr speziellen Bautätigkeit.
Frank Kirsten hat sich als Architekt auf
das Bauen von Zootieranlagen
spezialisiert. Bei uns in Augsburg hat
er den Umbau des Elefantenhauses geplant
und ist jetzt auch für den Bau des
Nashorn-Watussihauses verantwortlich.
Jetzt macht er sich bereits Gedanken
über den Umbau der alten Nashornanlage
für unsere Paviane.
Wenn Sie diesen Newsletter lesen habe
ich mich für 2 Wochen vom Winter
verabschiedet und streife durch die
Regen- und Nebelwälder von Costa Rica um
die dortige Tier- und Pflanzenwelt
zwischen zwei Ozeanen zu erleben. In
Gedanken bin ich natürlich im Augsburger
Zoo, nur eben nicht direkt vor Ort.
|

|
|
|
| |
|
|
|
|
|
Geburten:
|
|
|
Unerwartet gab es
eine wahre Babyschwemme bei unseren
Zwergziegen im Streichelzoo. Eigentlich
hätte es dieses Jahr gar keinen
Nachwuchs geben dürfen. Was ist
passiert? Im Sommer wurden die Jungböcke
vom letzten Jahr kastriert –
rechtzeitig, wie wir glaubten - es
müssen aber einige sehr frühreife Jungs
dabei gewesen sein, die ihre
Männlichkeit unbedingt unter Beweis
stellen wollten. Mittlerweile sind 26
Zicklein geboren, einige als Zwillinge,
zweimal sogar Drillinge. Mit Ausnahme
einer Totgeburt sind alle quieklebendig.
Und immer sind noch einige der Weibchen
hochträchtig.
Auch bei den
Kamerunschafen sind mittlerweile 13
Lämmer geboren. Blacky, unsere älteste
Wasserbüffelkuh, hat eine gesunde
Tochter geboren. Bei den Muntjaks gibt
es einen männlichen Nachwuchs. Pippi,
eines unsere Mandrillweibchen, hat
ebenfalls ein Baby.
In der
Tropenhalle sind bei den Edelpapageien 2
Jungvögel geschlüpft und die
Virginiawachteln führen 2 Kücken.
|

|
| |
|
|
Zugänge:
|
|
|
Für die ab
Dezember stattfindende Sonora
Sonderausstellung im Reptilienhaus haben
wir bereits Wüsten-Krötenechsen und
Leopardleguane bekommen.
Für die neu
eingerichtete Südamerika-Voliere in der
Tropenhalle hat uns der Zoo Frankfurt 2
junge Rotstirnblatthünchen überlassen.
Noch sind sie zur Eingewöhnung hinter
den Kulissen untergebracht. Ebenfalls
für die gleiche Voliere sind je ein Paar
Kapuzenzeisige und Waldsänger gekommen.
Für unsere Teiche
haben wir vom Zoo am Meer in Bremerhaven
drei Zwergsäger erhalten.
|
|

Foto:
Möller
 |
| |
|
|
Sechs
Siebenschläfer sind bei uns für den
Winter eingestellt. Bei
Renovierungsarbeiten eines alten Hauses
wurden sie gefunden - die Mutter hat sie
nicht wieder angenommen - und im Zoo
abgegeben. Mit der Flasche wurden sie
großgezogen, sind aber noch zu klein um
den langen Winter im Freien zu
überleben.
|

Foto:
Möller

|
| |
|
|
Tierabgaben:
|
|
|
Der Tiergarten
Straubing hat ein Zwergseidenäffchen
übernommen, das bei uns aus dem
Familienverband heraus gebissen wurde.
Der Zoo in Emmen
hat 8 chinesische Zwergwachteln
bekommen, an den Vogelpark Walsrode
gingen 3 Rotkopfsterlinge. 6
Virginiawachteln aus unserer
diesjährigen Nachtzucht sowie ein
Jungstorch haben wir an den Tierpark
Weißwasser abgegeben.
Unser einsamer
Manulkater ist in den Zoo Magdeburg
gekommen. Dort wartet bereits ein
Weibchen auf ihn.
Der Gepard
„Makomo“, der sich mit seinem
Artgenossen „Lomai“ nie verstanden hat,
ist jetzt im Zoo Neuwied zur Zucht
eingestellt. Wir hoffen, dass wir für
„Lomai“ ebenfalls bald ein Weibchen
finden.
Unsere 5 jungen
Nasenbären sind im Alpakahof in Wurzach
gut untergebracht.
|

Foto:
Bretschneider

|
| |
|
|
Todesfälle:
|
|
|
Unseren ältesten
Muntjak hat der Tierarzt einschläfern
müssen. In den letzten Wochen ist er
extrem abgemagert und zeigte starken
Knochenverfall. Ein weibliches
Kamerunschaf und eines der jungen Lämmer
sind gestorben. Eines unserer
Bennettkängurus war einige Wochen in der
Tierklinik wegen eines Kiefernbruchs. Es
erholte sich dort zusehends, konnte
wieder gut fressen, ist dann aber von
einem Tag auf den anderen plötzlich
verstorben. In der Waldvogel Voliere ist
ein Fichtenkreuzschnabel tot aufgefunden
worden.
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
Trotz strömendem
Regen kamen zum St. Martinsumzug am 11.
November nahezu 150 Besucher in den Zoo
und es wurde ein toller Erfolg.
Gemeinsam mit dem Bunten Kreis wurde
diese Veranstaltung organisiert und
vorbereitet. Am Nachmittag waren die
Kinder im Löwenhaus mit Laternenbasteln
beschäftigt, mit einbrechender
Dunkelheit ging es dann im
Laternenschein durch den Zoo.
Flocki und Randy,
unsere beiden Ponys, waren mit von der
Partie und zogen im Kutschenwagen
voraus. Trotz des ungemütlichen Wetters
hat es allen Beteiligten großen Spaß
gemacht, ganz besonders unseren kleinen
Gästen.
|
|

Foto:
Valterio D’Arcangelo
 |
| |
|
Das
Weihnachtsfest steht ja bereits vor der
Tür: ab dem 1. Advent wird wie jedes
Jahr im Löwenhaus die Weihnachtskrippe
mit unseren ganz speziellen Tierfiguren
zu finden sein. Wer sie bisher nicht
gesehen hat – ein Besuch lohnt sich.
|

|
| |
|
|
| |
|
|
|
|
|
Das neue
Nashornhaus ist rechtzeitig vor dem
ersten Schneefall unter Dach, die
verschiedenen Baufirmen beginnen jetzt
mit dem Innenausbau und der
Installation. Noch ist der Graben zur
notwendigen Verlegung von Wasser, Strom
und Fernwärme offen und behindert den
Durchgang zwischen den Pavianen und der
Gaststätte. In wenigen Tagen wird dieses
Hindernis aber beseitigt sein, dann sind
alle Leitungen unter der Erde. Wir
bitten für diese temporäre
Unannehmlichkeit für Ihr Verständnis.
|
 |
| |
|
Ebenfalls bitten wir um Ihr Verständnis
für die vorübergehende Schließung des
Reptilienhauses. Wir installieren hier
eine Reihe neuer Terrarien für die im
Dezember beginnende Sonderaustellung
über die Sonra-Wüste.
Diese Wüstenregion
reicht von Mexiko bis Arizona und ist
eine der vielseitigsten und
artenreichsten Wüstenregionen der Welt.
Die Ausstellung ist eine
Gemeinschaftsinitiative zwischen dem
Botanischem Garten, dem Naturmuseum und
dem Augsburger Zoo.
Mit einer Kombikarte
können Sie die Ausstellung bis zum
Anfang März 2008 in allen drei
Institutionen besuchen. Die neuen
Terrarien bleiben uns natürlich erhalten
und werden auch nach der Ausstellung mit
Reptilien besetzt sein.
|
 |
| |
|
|
| |
|
|
|
|
|
Und wieder gibt es
viele neue Fotos in unserer Bildergalerie:
31 um genau zu sein. Und auch Sie
können jetzt Ihre Bilder, die Sie im Zoo
gemacht haben, hochladen. Viele Fotografen
nutzen den Service bereits und es macht
immer großen Spaß nachzusehen, welche neuen
Fotos denn eingestellt wurden. Sehen Sie
doch einmal unter „Neueste
Uploads"
ZOO Augsburg nach, es sind ganz tolle Fotos.
Und wenn Sie mögen, können Sie diese herunterladen
oder als E-Cards verschicken.
|
|
|
| |
|
Ich wünsche Ihnen
viel Spaß bei Ihrem nächsten Besuch,
Ihre
|
 |
|
|
| |
|
|