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ZOO Augsburg
Newsletter
21.11.2006
www.zoo-augsburg.de
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bisher ist man
immer noch nicht so richtig auf Winter
eingestellt und der letzte brachte wieder über 3.000
Besucher. Von mir aus kann es so weiter
gehen, vermutlich wird es das aber
nicht. Die Weihnachtsvorbereitungen
werfen auch im Zoo ihre Schatten voraus.
So wird bald mit den Vorbereitungen
zur „Exotischen Tierkrippe“
begonnen, die traditionell vom 1.
Adventswochenende bis zum 6. Januar im
Löwenhaus steht.
Vorher (nämlich am kommenden Wochenende)
ist Augsburg noch Tagungsort für die
„Deutsche Gesellschaft für Zootier-,
Wildtier- und Exotenmedizin“. Sie findet
sich am Freitag und Samstag in der
Handwerkskammer ein und natürlich steht
auch ein Zoorundgang auf dem Programm.
Ansonsten werden in den nächsten Tagen
die Erdmännchen, die Ziegen und Schafe
umgesetzt, so dass diese
Bauvorhaben endlich abgeschlossen sind.
Und auch ansonsten hat sich in den
letzten Wochen im Zoo einiges getan,
dazu aber mehr im folgenden „Newsletter“.
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Geburten:
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Die Ziegen lassen
uns ja noch ein wenig warten, was
Geburten angeht, aber sicherlich wird es
dann die nächsten Wochen soweit sein.
Dafür kamen zwei
weitere Nilgau-Antilopen auf die Welt,
ein Edelpapagei ist geschlüpft und ein
Kamerunschaf wurde geboren.
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Foto:
Bretschneider

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Zugänge:
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Der Herbst und
beginnende Winter ist traditionsgemäß
die Zeit der Tiertransporte. Die meisten
Jungtiere des laufenden Jahres sind alt
genug, um abgegeben zu werden und am
Ende des Jahres versucht man, seinen
Tierbestand zu durchforsten.
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So haben wir
lange überlegt, was auf die
Pinguinanlage passen würde, die doch ein
wenig verwaist war, nachdem die Seehunde
ihr eigenes Becken bezogen haben. Nachdem
im Zoo Bremerhaven das Zusammenleben von
Dampfschiffenten und Humboldtpinguinen
so gut geklappt hat, hat sich auch der
Zoo Augsburg auf die Suche begeben und
ist bei einem privaten Züchter fündig
geworden. Seit wenigen Tagen teilen sich
jetzt die Magellanpinguine ihr Gehege
mit dieser großen Entenart. Das erste
Kennen lernen gestaltete sich noch etwas
verhalten, aber langsam lässt die
gegenseitige Vorsicht etwas nach und man
planscht schon gemeinsam im Wasser.
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Die Fenneks
konnten vor wenigen Wochen ihr
eigentliches Quartier Löwenhaus beziehen
(vormals Zebramangusten), doch ihr
Gehege im Tigerhaus blieb nicht lange
leer. Im Rahmen einer Beschlagnahmung
wurde im Augsburger Zoo nämlich ein
großer Tanrek eingestellt. Diese Art aus
Madagaskar ist nur selten in Zoos
zusehen. Wahrscheinlich auch, weil er strikt
nachtaktiv ist. In Augsburg wird er
nur vorübergehend bleiben, bis ein
besserer Platz gefunden wurde.
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In der
Tropenhalle starb leider unser
verbliebenes Chamäleonweibchen, und so
mussten wir uns um ein neues kümmern.
Diesmal entschieden wir uns für eine
wesentlich größere Art. Das männliche
Pantherchamäleon wird allerdings
zunächst keine Partnerin bekommen, denn
diese Art ist relativ unverträglich.
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Von privat
bekamen wir einen riesigen Koi-Karpfen
geschenkt. Die Gesamtlänge des Fisches
beträgt etwa 70 cm und damit ist er
deutlich größer als alle anderen, die
bisher im Teich gegenüber den Bären
herumschwimmen. Bei der guten
Wasserqualität ist er ganz leicht zu
finden und hat nach dem Einsetzen gleich
den Namen „Kuno“ erhalten.
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Tierabgaben:
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Nachdem die Zucht
der Rüsselspringer so gut klappt, haben
wir zwei unserer Nachzuchttiere in den
letzten Tagen abgegeben. Ein Männchen
ging in den Zoo Frankfurt, ein Weibchen
in Privathand. Ein weiteres Pärchen
Muntjaks verließ Augsburg in Richtung
Tschechien und hat im Zoo Ostrava ein
neues Zuhause gefunden.
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Foto:
Bretschneider

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Der Zoo Augsburg
ist seit wenigen Wochen Partner der
„Stiftung Artenschutz“, was jetzt auch
durch die Stiftungstafel vor dem
Steinbockgehege erkennbar ist.
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Das Ziel
der Stiftung, an der sich mittlerweile
fast 50 Zoos, Tierparks und
Umweltorganisationen in Deutschland,
Österreich und Luxemburg beteiligen, ist
die Unterstützung von
Artenschutzprojekten. Dabei werden
ausschließlich Tierarten gefördert, die
auf der „Roten Liste“ der
Weltnaturschutzorganisation stehen, für
die es aber bisher noch keine
ausreichende Finanzierung gibt. Durch
das Einbinden der Zoos in die
Öffentlichkeitsarbeit können jährlich
nahezu 20 Millionen Menschen erreicht
werden und über die Arbeit der Stiftung
und Ihrer Partner informiert werden. Der
Zoo Augsburg hält aktuell zwei der von
der „Stiftung Artenschutz“ unterstützten
Tierarten (Amur-Leopard und Daghestanischer Tur). Dies war natürlich
mit ein Grund, sich dem Projekt
anzuschließen und damit einen Beitrag
zum Erhalt des Lebensraumes zu leisten.
Weitere Informationen zur „Stiftung
Artenschutz“ und deren Ziele finden Sie
im Internet unter
www.stiftung-artenschutz.de

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Ich glaube jeder,
der einen Fernseher hat, kommt derzeit
an den Sendungen über die verschiedensten
Zoos nicht vorbei. Auch wenn Augsburg
sich nicht direkt daran beteiligt, geht
dieser Boom nicht spurlos am Zoo
vorüber.
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Derzeit werden
fünf Sendungen von „Menschen, Tiere und Doktoren“
(für VOX)
hier gedreht. Vergangene Woche kam das
Team, als die empfängnisverhütenden
Implantate bei den Pavianen erneuert
wurden. Allerdings blieben sie nicht
ganz bis zum Schluss, denn um 3.30 Uhr
nachts war endlich die gesamte Aktion
abgeschlossen und insgesamt 15 Weibchen
waren diesbezüglich versorgt. Dieser
Eingriff ist in bestimmten Abständen
leider notwendig, damit die Zahl der
Geburten kontrolliert werden kann.
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An den nächsten
beiden Tagen war wieder das Fernsehen zu
Besuch. Diesmal die Sendung „Arche Noah“
auf dem Sender 3SAT. Sie hatten sich als
Thema Haustiere und Raubtiere
ausgesucht. Der Sendetermin für letztere
steht schon fest: der 3. Dezember. Wann
allerdings die Haustiere gezeigt werden,
ist noch nicht sicher.
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Wie im letzten
Newsletter angekündigt, können die
Meerschweinchen und Kaninchen bereits
ihr neues Gehege nutzen. Allerdings
wagen sich bei den derzeit ungewöhnlich
warmen Temperaturen nur noch die
Kaninchen in die Außenanlage. Die
Meerschweinchen ziehen ihren
fußbodenbeheizten Innenraum vor.
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Bei den
Erdmännchen sind die Katzenklappen
eingebaut, die Scheiben und Türen
montiert. Nachdem die Wärmestrahler auch
angebracht sind, spricht eigentlich
nichts mehr gegen den Einzug. In den
nächsten Tagen wird es sicherlich soweit
sein.
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Foto:
Tobias Berg

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Kommenden
Mittwoch soll dann endlich auch der Zaun
um das neue Streichelgehege fertig sein
und die Bewohner können noch im November
umziehen.
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Auch an der
Paviananlage sind die Betonarbeiten
abgeschlossen, in den nächsten Tagen
werden noch erforderlich
Asphaltierungsarbeiten vorgenommen und
dann kann langsam wird Wasser in den
Graben geleitet werden und der Bauzaun
entfernt werden.
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Und wieder gibt
es viele neue Fotos in unserer
Bildergalerie: 24 um genau zu sein. Und
auch Sie können jetzt Ihre Bilder, die
Sie im Zoo gemacht haben, hochladen.
Viele Fotografen nutzen den Service
bereits und es macht immer großen Spaß
nachzusehen, welche neuen Fotos denn
eingestellt wurden. Sehen Sie doch
einmal unter „Neueste
Uploads"
ZOO Augsburg nach, es sind ganz tolle
Fotos. Und wenn Sie mögen, können Sie
diese herunterladen oder als Ecards
verschicken.
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Hier nur eine
kleine Auswahl der Neuzugänge:
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Ich wünsche Ihnen
viel Spaß bei Ihrem nächsten Besuch,
Ihre
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