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ZOO Augsburg
Newsletter
2006-10-22
www.zoo-augsburg.de
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so schlecht das
Jahr begonnen hat was das Wetter angeht,
so wenig will der Altweibersommer jetzt
enden. Dem Zoo kann es nur recht sein,
hat doch der September tolle
Besucherzahlen beschert und der Oktober
kann auch nicht mehr ganz schlecht
werden.
Das Wetter kommt
uns auch sehr recht, was die Bauvorhaben
betrifft, denn die Erdmännchenanlage,
die Gehege für Meerschweinchen und
Kaninchen stehen kurz vor der
Fertigstellung, allein beim
Streichelgehege hängt es noch ein wenig
an den beteiligten Firmen. Auch dem
Erneuern der Pavianmauer tut die
trockene und warme Witterung ganz gut.
Ansonsten merkt
man schon, dass die ruhigere Jahreszeit
begonnen hat. Die letzte Abendführung
ist absolviert und derzeit ist ungefähr
jedes zweite Wort wenn es um die
Vorbereitung für 2007 geht: „Das machen
wir im Winter, wenn es ruhiger ist“, so
dass ich nicht glaube, dass es ruhiger
wird.
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Geburten:
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Nachdem im
letzten Monat ja kaum etwas zu vermelden
war, gab es jetzt wieder einige
Geburten.
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So kamen bei den
Wasserbüffeln zwei Kälbchen im Abstand
von wenigen Tagen zur Welt. Sehr schön
ist auch, dass es sich um ein Pärchen
handelt.
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Photo:
G. Holler

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Eine Nilgau und
ein Kamerunschaf wurden geboren.
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Bei den
Rüsselspringern kann man mittlerweile
fast die die Uhr danach stellen, immer
nach 60 Tagen sind zwei ganz niedliche
Mini-Rüsselspringer da. Und wer einmal
schöne Fotos von ihnen sehen will, Sven
Jansen hat auf unserer Homepage ganz
tolle Bilder hochgeladen (in der
Bildergalerie unter „Rüsselspringer“).
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Photo:
S. Jansen

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Außerdem haben
die Ziegen die nächste Runde der
Geburten eingeleitet, „Adele“ hat eine
Tochter bekommen, die anderen folgen
sicher bald und so wird im neuen
Streichelgehege bald genug zum
„Streicheln“ sein.
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Zugänge:
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Das Highlight war
natürlich die Ankunft der Erdmännchen.
Aus dem Tierpark Ueckermünde kamen am
Freitag drei „Erdfrauen“ mit dem Zug und
brachten gleich eine Delegation aus
Ueckermünde mit – der Freundeskreis des
Tierparks besuchte nämlich den Zoo
Augsburg und so konnten sich diese
Zoointeressierten gleich ein Bild davon
machen, ob ihre Tiere gut untergebracht
sind. Am Samstagabend brachte dann
unsere Tierärztin Frau Dr. Lendl die
beiden dazugehörigen „Erdmänner“ aus dem
Zoo Köln, ebenfalls mit dem Zug. Am
Sonntag war dann große Zusammenführung
im Giraffenhaus und alle verstanden sich
sofort prächtig, so dass gleich der
hohle Baumstamm als gemeinsames
Schlafzimmer auserkoren wurde.
Mittlerweile liegen aber vier ganz
entspannt unter den Rotlichtlampen,
während einer meistens am Fenster nach
eventuellen Gefahren Ausschau hält.
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Photo:
Tobias Berg

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Tierabgaben:
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Glücklicherweise
hatte der Zoo Krefeld Interesse an
unserem 2004 geborenen Barasingha-Hirsch,
denn langsam wurden die
Auseinandersetzung mit dem Vater immer
stärker, besonders da die Brunft
bevorsteht. In Krefeld wartet ein ganzes
Rudel an Weibchen auf ihn und
hoffentlich macht er diesbezüglich
Augsburg alle Ehre.
Außerdem verließ
ein Pärchen Muntjaks den Zoo in Richtung
Frankreich.
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Der Zoo Augsburg
hält erwiesenermaßen die ältesten
Nashörner der Welt, daher kam es nicht
ganz überraschend, dass der Bulle „Abu“
Ende September verstarb. Dennoch ist es
immer sehr traurig ein Tier zu
verlieren, was so lange hier lebte (26
Jahre) und natürlich auch eine
Persönlichkeit war.
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Photo:
G. Holler

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Die letzte
Abendführung macht immer ein wenig
Probleme, das Wetter ist Ende September
unbeständig, der Zoo schließt
gleichzeitig mit dem Beginn der
Abendführung und es wird furchtbar
schnell dunkel. Wettermäßig hatten wir
in diesem Jahr großes Glück, denn bei
Temperaturen um die 15 Grad konnte man
fast von einem lauen Abend sprechen. Die
Kollision mit den Tagesbesuchern blieb
aus und den Teilnehmern machte es
offensichtlich großen Spaß auch bei
Dunkelheit durch den Zoo zu streifen,
denn die letzte Gruppe kam erst gegen 21
Uhr zum Ausgang zurück.
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Eine
Veranstaltung der etwas besonderen Art
war die Taufe einer Orchidee auf den
Namen „Barbara Jantschke“ durch den
Orchideenverein Augsburg. Es ist ein
wahres Prachtexemplar und ich war auch
ein wenig stolz, denn nicht jeden Tag
wird eine Blume nach einem benannt.
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Wenn dieser
Newsletter verschickt wird, dann dürften
die Meerschweinchen und Kaninchen
bereits in ihrem neuen Domizil sein. Das
wurde auch langsam Zeit, denn jetzt
können sie bei den etwas wärmeren Tagen
noch ihr neues Freigehege nutzen und
erkunden.
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Die Anlage für
die Erdmännchen nimmt auch Gestalt an,
der Bodengrund innen und außen ist
eingebracht und die Leitungen für die
Installation der Wärmestrahler
vorbereitet. Jetzt muss nur noch
eingerichtet werden und eine Lösung zum
Verschluss der Durchgänge zwischen
Innen- und Außengehege gefunden werden.
Katzenklappen sind im Gespräch und ich
lasse mich überraschen, ob sie auch
funktionieren.
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Photo:
Tobias Berg

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Wie oben bereits
erwähnt, hakt es momentan beim
Streichelgehege ein wenig an der Firma,
die den Zaun setzen soll. Der Boden ist
vorbereitet, der Innenausbau beendet und
die Installation der Selbsttränken
abgeschlossen. Auf der Seite der Schafe
und Rinder (im Frühjahr werden
Dahomé-Rinder in den Augsburger Zoo
kommen) haben wir einen neuen Bodenbelag
ausprobiert, wie Sie auf dem Bild sehen
können. Er hat sich bereits in vielen
Zoos bewährt und jetzt soll er auch in
Augsburg ausgetestet werden.
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Im nächsten Jahr
hat der Augsburger Zoo zwei größere
Bauvorhaben geplant, die uns das ganze
Jahr in Anspruch nehmen werden.
Außer dem Umbau und der Renovierung der
Seebärenanlage, die im letzten
Newsletter schon erwähnt wurde, soll
auch ein neues Haus für Nashörner und
Watussirinder gebaut werden.
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Die Seebären
werden ein Gehege bekommen bei dem etwa
1/5 mehr Wasserfläche vorgesehen ist,
sowie ein nicht einsehbares
Absperrbecken für die Entwöhnung der
Jungtiere. Das ist unbedingt notwendig,
da die einjährigen Seebären zum
Entwöhnen immer hinter die Kulissen
genommen werden mussten, wo sie keinen
Zugang zum Wasser hatten.
Für die Besucher
wird eine kleine Tribüne vorgesehen,
damit das Zuschauen bei der
Robbenfütterung etwas einfacher wird.
Geplanter Baubeginn ist (je nach Dauer
des Winters) April 2007.
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Für die Nashörner
und Watussirinder wird im Bereich der
jetzigen Wacholderwiese (im Anschluss an
die Paviane) ein neues Haus entstehen.
Über den jetzigen Besucherweg ist dann
der Zugang auf das Afrika-Panorama als
Außenanlage möglich. Insgesamt sind
sechs Boxen für Nashörner vorgesehen, so
dass in Zukunft auch eine Zucht dieser
sympathischen Dickhäuter möglich sein
wird. Der Bauantrag ist vor wenigen
Tagen eingereicht worden und auch hier
soll der Baubeginn im Frühjahr 2007
sein.
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Auf unserer Homepage
finden Sie nun auch die
Tierinformationstafeln
aus Ihrem Zoo zur Ansicht im Browser oder
zum Download als PDF-Datei.
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