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Es
ist den Besuchern leider schlecht zu
vermitteln, dass das Fütterungsverbot im Zoo
nicht eine Gemeinheit gegenüber den
Besuchern ist, weil die Zoomitarbeiter
selbst füttern wollen. Tatsache ist
vielmehr, dass Füttern durch Besucher den
Tieren wirklich schadet.
» „Nur ein
Stückchen Schokolade“, lautet häufig die
Antwort. Wenn dies etwa 500 Besucher am Tag
zur Antwort geben, summiert sich das
Stückchen Schokolade bereits auf 20 Tafeln.
» „Die Tiere
haben doch Hunger, sie betteln ja“. Aber
auch die meisten Kinder mögen lieber
Süßigkeiten als Gemüse, obwohl es nicht
gesund ist. Leider haben die Tiere durch die
Besucher sehr schnell gelernt, dass es
köstliche Leckereien gibt, wenn sie betteln.
Füttern bestärkt sie nur noch im Verhalten.
» „Ein
Stückchen Brot oder Zucker kann doch nicht
schaden“. Pansenacidose heißt die Krankheit,
durch die Wiederkäuer, wie z.B. Ziegen,
Schafe aber auch unsere Esel sehr schnell zu
Tode kommen können. Mitarbeiter im Zoo
können davon ein Lied singen. Das gilt für
stärkehaltige Lebensmittel (wie Brot,
Kuchen) aber auch das Stück Zucker, das der
Esel gerne annimmt, kann für die Ziege
daneben bereits das Todesurteil sein.
» Dabei wird
natürlich am liebsten dem kleinsten und
niedlichsten Jungtier etwas zugesteckt.
Wegen Futterneid entstehen innerartliche
Aggressionen, es gibt Beißereien und
folglich Verletzungen.
Grundsätzlich
erhalten die Tiere im Zoo ein auf ihre
Bedürfnisse zugeschnittenes, ausgewogenes
Futter durch die Pfleger. Das Füttern durch
Besucher ist also im Interesse der Tiere
verboten.
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Um den
Bedürfnissen und Wünschen
der Besucher entgegenzukommen,
ist das Füttern an den
Teichen erlaubt - aber bitte nur
mit
dem in den Automaten angebotenen
Futter.
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